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Hypnose ist zunächst einmal eines der ältesten Heilverfahren überhaupt und verbindet als ganzheitliches Verfahren auf einzigartige Weise Körper und Seele miteinander.

2006 hat der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Psychotherapie, Hypnosetherapie als therapeutisches Verfahren anerkannt.

Trotzdem ist das Bild der Hypnose in der Öffentlichkeit häufig durch die Showhypnose geprägt. Diese hat allerdings mit seriöser Hypnose und Hypnosetherapie absolut nichts gemeinsam.

Showhypnose ist, wie der Name schon sagt, eine - aus meiner Sicht eher fragwürdige - Show zur Unterhaltung eines Publikums auf Kosten anderer.

Tatsächlich ist Hypnose jedoch eine Methode, um Menschen gezielt in einen körperlich und geistig entspannten Zustand zu versetzen, der als Trance bezeichnet wird und den jeder schon einmal erlebt hat, der sich vollkommen in ein spannendes Buch, eine Beschäftigung oder einen Film vertieft, und dabei seine Umgebung mehr oder weniger ausgeblendet hat.

In diesem Zustand ist der menschliche Geist besonders fokussiert, aufnahmebereit und in gutem Kontakt mit dem Unterbewusstsein. 

In der Hypnosetherapie wird dieser Zustand zur Initiierung kreativer Lösungs- oder Selbstheilungsprozesse genutzt.

Die moderne Hypnose geht davon aus, das jeder Mensch die Ressourcen zur inneren Veränderung und Heilung in sich trägt und leitet dazu an, den Zugang zu diesen Ressourcen zu finden. 

Daraus folgt jedoch auch, dass Hypnose nicht zaubern kann und, so wie jede andere Therapie auch, wirkliche Veränderungsbereitschaft und ein gutes Stück Eigenarbeit voraussetzt.